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Buchempfehlungen

Hier möchten wir Ihnen gern interessante Bücher vorstellen:

Buchcover Ich begleite Dich ins ParadiesWunderlich, Sybille: Ich begleite Dich ins Pardies; Siva Natara Verlag, 2008

Die wahre Geschichte einer Mutter, die mit ihrer Tochter zu Gast in der Sternenbrücke war und an der Seite ihrer schwer herzkranken kleinen Tochter kämpft: Dieses Buch richtet sich nicht nur an Menschen, die sich in einer ähnlich belastenden Situation befinden, sondern auch an Leser, welche sich über den Sinn des Lebens trotz schwerer Krankheit Gedanken machen.

Im Himmel warten Bäume auf dichSchophaus, Michael: Im Himmel warten Bäume auf Dich; Gütersloher Verlagshaus, 1999

Mit 2 Jahren bekommt der kleine Jakob die Diagnose Krebs. Er ist an der für Kinder typischen Krebserkrankung Neuroblastom erkrankt. Ein Happy End gibt es leider in diesem Buch nicht, da direkt zu Anfang berichtet wird, dass Jakob den Kampf gegen den Krebs verloren hat.
600 Tage musste der Autor Michael Schophaus seinen Sohn leiden sehen! 600 Tage, die der Autor sehr ergreifend und detailliert schildert. Er führte diese für ihn sehr schweren Tage ein Tagebuch, was er uns in seinem Buch offenbart.
Die Krankheit Neuroblastom wird beschrieben, der Kampf gegen die Krebserkrankung und Jakobs Verhalten, die Gefühle des besorgen Vaters und der Verlauf der Krankheit. Der Leser begleitet Jakob und seinen Vater durch endlose Tage von Chemotherapien und Bestrahlungen, aber auch durch Tage, die durch Hoffnung gezeichnet sind. Selten kann er noch lachen, durch die Schmerzen, die er leiden muss. Aber wenn er lacht, ist es wie ein Gottes Geschenk für den Vater.

Kinder sterben andersHERMANN, UWE (Hrsg.): Kinder sterben anders. Eine Hilfe für Betroffene. Gütersloher Verlagshaus, 1999

Ihr lügt, weil Ihr liebt, und tut mir so leid.
Ich hab doch nur Euch, jetzt lügt nicht zum Schluss.
Sagt mir ehrlich, wie es ist, wenn man sterben muss.
Wir wollten uns immer die Wahrheit sagen,
auch wenn’s noch so weh tut.
Wir wollten uns immer die Wahrheit sagen,
denn zu lügen ist jetzt nicht gut. (Auszug aus dem Gedicht eines Jugendlichen).
In diesem Buch kommen sowohl Angehörige als auch Professionelle zu Wort. Eltern, Geschwister, Seelsorger, Pflegepersonal – jeder Einzelne berichtet auf seine Weise über seine Erfahrungen im Umgang mit dem Tod eines Kindes oder Jugendlichen.
Da ist der Beitrag der Mutter dem des Vaters und dem des Geschwisters gegenübergestellt, wodurch sich das Bild von dem verstorbenen Sohn abrundet. Und nicht nur kann man aufgreifen „Kinder sterben anders (jedes für sich anders)“, sondern auch das Empfinden, das Mitleiden und Miterleben des Todes ist für jede Person anders.
Jede Situation ist anders, einmalig und unwiederbringlich. Und dennoch kann man Allgemeingültiges ableiten, wie in der Einleitung von Anja Wiese (Trauerbegleiterin im Verein Verwaiste Eltern Hamburg), und davon lernen. In diesen Berichten können sich sicherlich viele Betroffene wieder finden und – wie auch professionelle Betreuende – Hilfe im Umgang mit derartigen Situationen erhalten.
Kontaktadressen im Anhang (für Trauergruppen und Hospiz-Einrichtungen) unterstützen das Hilfsangebot wie auch die ausgewählte Literatur-Liste.

Kinder und TodKübler-Ross, Elisabeth: Kinder und Tod,
Droemer und Knaur, 2000

Wie gehen Kinder mit dem Tod um? Anhand von Erlebnissen, Gesprächen und Briefen beschreibt Elisabeth Kübler-Ross auf einfühlsame Weise, was Tod für Kinder bedeutet, welche Stadien todkranke Kinder durchlaufen - und wie Eltern ihnen die Angst vor dem Sterben nehmen können.

Endlich LebenPaessens-Deege, Alwine: Lasst uns endlich leben;
Santiago Verlag, 2004, ISBN: 3-937212-01-9

Gedichte, Lieder, Geschichten und Texte, die an die Endlichkeit des Lebens erinnern.
Alte und neue Märchen, symbolische Geschichten, Gedichte und Beiträge aus unterschiedlichen Kulturen zusammengestellt für Menschen, die sich mit der Endlichkeit des Lebens beschäftigen wollen oder müssen.
Die Texte handeln vom Abschied und vom Loslassen, von der Kostbarkeit des Lebens, von der Vergänglichkeit, dem Sterben, vom Geheimnis des Todes und von der heilsamen Kraft des Trauerns, von der Frage nach dem Sinn und der Hoffnung auf ein Jenseits.

Tränen im RegenbogenM. Klemm, G. Hebeler, Tränen im Regenbogen,

Phantastisches und Wirkliches - aufgeschrieben von Mädchen und Jungen der Kinderklinik Tübingen
Attempto Verlag, Erscheinungsjahr: 2003
ISBN: 3-89308-283-2

Kinder und Jugendliche mit Krankheiten wie Leukämie, Knochensarkom oder Gehirntumor, aber auch mit Mukoviszidose, Morbus Crohn und etlichen anderen Krankheiten erzählen in diesem Buch von ihren Erlebnissen, aber auch über ihre Träume.
Entstanden ist ein wunderbares Buch, das in den Herzen vieler Menschen einen besonderen Platz hat und über Grenzen hinaus bekannt geworden ist. Erwachsene wie Kinder, gesunde oder kranke, können von dem Buch lernen oder sich daran erfreuen. Es hat viele Leute nachdenklich gemacht und den Deutschen Friedenspreis erhalten.

Sterne in der NachtKrokauer, Rainer: Sterne in der Nacht, Botschaften von Kindern an der Grenze des Lebens; Kösel Verlag, München, 1999
ISBN 3-466-36532-5

Auslöser dieses berührenden Buches ist die beispielhafte Arbeit eines Münchener Selbsthilfewerkes (Projekt "Omnibus"), das schwerstkranke Kinder und Jugendliche und deren Eltern spirituell begleitet.
Von acht Mädchen und Jungen wird erzählt: Ihr Schicksal kommt uns über textliche Zeugnisse und Bilder nahe. Das innere Wissen der Kinder öffnet die Augen für eine Botschaft, die den Erwachsenen-Horizont weitet und uns tief beschenkt. Denn Kinder und Jugendliche an der Grenze dieses Lebens wissen mehr. Sie verkörpern eine tiefe Hoffnung: Ihre Einsichten spenden allen Trost, die von ähnlich erschütternden Erlebnissen betroffen sind.

Wir nehmen jetzt AbschiedSpecht-Tomann, Monika; Tropper, Doris:
Wir nehmen jetzt Abschied, Kinder + Jugendliche begegnen sterben und Tod, Patmos Verlag, 2000
ISBN 3491724260

Hilfen für die Begleitung von trauernden Kindern und Jugendliche sind mit vielen konkreten Beispielen angeführt.
Obwohl dieses Buch nicht auf christlichen Grundlagen aufgebaut ist, spricht es sowohl religiöse wie auch nicht religiöse Menschen an. Martin Jäggle (Abteilungsleiter und Professor an der Religionspädagogischen Akademie der Erzdiözese Wien): „Ein christliches Buch muss noch nicht besser sein, weil es ein christliches Buch ist. Es ist auch auf den Erfahrungen der Psychologie aufgebaut."

Wohnst du jetzt im HimmelEckardt, Jo: Wohnst Du jetzt im Himmel? Ein Abschieds- und Erinnerungsbuch für trauernde Kinder, Gütersloher Verlagshaus, 2005

Ein treuer Freund in Zeiten der Trauer. Wenn Kinder einen nahestehenden Menschen verloren haben, benötigen sie viel Zeit, um die Trauer zu verarbeiten. Dieses Buch will Kindern dabei helfen.
Einfühlsam und unaufdringlich bietet Jo Eckardt Kindern ab 8 Jahren Raum und Anregungen, sich kreativ mit dem Verlust auseinander zu setzen, hilft ihnen, sich ihrer Gefühle bewusst zu werden.
Als eine Art Erinnerungsalbum ermöglicht dieser kindgemäß gestaltete Band, sich durch Fragen, Impulse und eigene Erinnerungen dem verstorbenen Menschen noch einmal zu nähern und einen Teil von ihr oder ihm für immer in seinem Herzen aufzubewahren - und gleichzeitig wieder hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.

Im Himmel welken keine BlumenStudent, Johann-Christoph: Im Himmel welken keine Blumen, Herder Spektrum, 2005

Rebellierend und zärtlich, weise und traurig, so begegnen Kinder dem Tod. Ein sensibles Buch, das Erfahrungen weiter gibt und trostreiche Perspektiven eröffnet. Mit einem Beitrag über Kinderhospize.


Wir treffen uns wieder in meinem ParadiesZachert, Christel und Isabell: Wir treffen uns wieder in meinem Paradies, Gustav Lübbe Verlag, 1993

Isabell ist fünfzehn, als sie an Krebs erkrankt. Dennoch kämpft sie, gestaltet das ihr verbleibende Lebensjahr voll Hoffnung und bereitet ihre Familie auf ihren Tod vor.
"Ich mache so vielen Menschen Mut und nehme ihnen mit meiner frohen Ausstrahlung vielleicht die Angst vor dem Tod". Dies ist der letzte von Isabell niedergeschriebene Satz - und zugleich ihr Vermächtnis.

Liebe Klasse, ich habe Krebs!Schroeder, Joachim, Hiller-Ketterer, Häcker, Werner u.a.: „Liebe Klasse, ich habe Krebs!“, Attempo Verlag, 2000

Pädagogische Begleitung lebensbedrohlich erkrankter Kinder und Jugendlicher, Krebs bei Kindern.
Eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Klinik ist wichtig, um lebensbedrohlich erkrankte Schüler in einer für sie sehr schwierigen Zeit nach Kräften zu unterstützen, um aber auch ihre Rückkehr in den Lebens- und Schulalltag zu erleichtern. Dieses Buch will informieren, sensibilisieren, weiter helfen: eine Handreichung für Lehrer, Psychologen und Erzieher.

Baby: Wahre SchicksaleStirt, Joseph A.: Baby: Wahre Schicksale, Weltbildverlag Augsburg, 1994

Sie ist Krankenschwester, er ist Arzt. Sie stehen vor der Entscheidung, ob ihr schwerkrankes Kind weiter leben soll. Aus d. Amerikan. v. Christiane Landgrebe.




Moritz mein SohnDoermer, Laura: Moritz mein Sohn, Bertelsmann, 1990

Die Autorin erzählt die Geschichte ihres jüngsten Sohnes, der scheinbar gesund zur Welt kam, in seinem ersten Lebensjahr nach einer Serie von Kinderkrankheiten jedoch an einer therapieresistenten Epilepsie erkrankte. Ein packender Bericht, der Eltern Mut macht, eigene Wege zu beschreiten und nicht jede ärztliche Maßnahme ergeben hinzunehmen.

Leb wohl, lieber DachsVarley, Susan: Leb wohl, lieber Dachs,
Annette Betz Verlag 1984, 1996

Der Dachs war immer zur Stelle gewesen, wenn eines der Tiere ihn brauchte. Den Frosch hatte er Schlittschuhlaufen gelehrt, den Fuchs Krawattenknoten schlingen, und Frau Kaninchen hatte von ihm sein Spezialrezept für Lebkuchen bekommen.
Die Tiere reden oft von der Zeit, als der Dachs noch lebte. Und mit dem letzten Schnee schmilzt auch ihre Traurigkeit dahin. Es bleibt die Erinnerung an den Dachs, die sie wie einen Schatz hüten.

CasparHeil, Mirjam: Caspar, Das Leben und Sterben eines Kindes.
Verlag Freies Geistesleben, 2002

„Ich werde Caspars Mutter sein“, so beginnt Mirjam Heil die Biografie ihres Kindes. Ein Leben, das nur knapp sieben Jahre und sieben Monate dauern sollte - und doch erfüllt war von ungeheurer Intensität, begleitet von unzähligen Höhen und Tiefen, von Hoffen und Bangen und vor allem von unendlich viel Vertrauen in das Schicksal.



Abschied von der kleinen RaupeSaalfrank, Heike; Goede, Eva,
Abschied von der kleinen Raupe.
Echter Verlag Würzburg, 1998

Auf einer Wiese am Waldrand lebten einst zwei Freunde namens Schmatz und Schmierle. Schmatz war eine Raupe und wohnte in einer schönen Blume. Schmierle war ein Schneck, und er trug sein Haus auf dem Rücken mit sich herum. Jeden Morgen rüttelte Schmierle ungeduldig an Schmatz’ Schlafblume und rief: „Steh’ endlich auf, du Schlafmütze! Die Sonne steht schon am Himmel. Hast Du Dir wenigstens überlegt, was wir heute tun können?“ Und da Schmatz zumeist eine Antwort auf diese Frage wusste, hatten sie eine Menge Spaß zusammen. Bis Schmierle eines Tages vergeblich an der Blume rüttelte und Schmatz verschwunden war…

Um Kinder trauernAnja Wiese, Um Kinder trauern. Eltern und Geschwister begegnen dem Tod, Gütersloh 2001. ISBN: 3-579-00938-9

Mütter, Väter und Geschwister erzählen in bewegenden Beiträgen von ihren Kindern, wie sie gestorben sind und der Zeit danach. Sie schildern von ihrem Ringen mit Gott und ihrem Glauben und erzählen welche Texte, Symbole und Gebete ihnen wichtig geworden sind.

Rituale der TrauerChrista Pauls, Uwe Sanneck, Anja Wiese: Rituale in der Trauer
Edition Lebensfragen, Ellert und Richter Verlag, Hamburg, 2003, ISBN 3-8319-0110-4

Rituale sind als Begleiter in der Trauer von unschätzbarem Wert. Die Autoren stellen ihre Ritualarbeit mit Trauernden in einem von ihnen entwickelten ganzheitlichen Ansatz vor und geben Einblick in die in ihrer Form einzigartige Auseinandersetzung mit trauernden Menschen:
Die "Segeberger Trauerseminare" werden von Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden deutschsprachigen Ausland besucht. Trauernden und Personen, die Trauernde begleiten, bietet das Buch wertvolle Hilfe und vielfältige Anregung.

Bild67Melanie Ahrens
Engel auf Erden – Leben, Lachen und Sterben
Kinderhospizarbeit in Deutschland

Verlag: Neukirchener (Mai 2007)
Beinhaltet Grußworte der Prominenten
Volker Lechtenbrink und Peter Sodann
ISBN: 978-3-7975-0166-0

Bei dem Wort Hospiz denken wir meist an alte Menschen. Doch auch Kinder sterben. Dieses Buch berichtet von der Arbeit deutscher Kinderhospize. Mit hilfreichen Informationen für betroffene Eltern und für alle Interessierten der Kinder- und Jugendhospizarbeit in Deutschland. Das Buch beinhaltet dazu persönliche Gedanken einer Autorin, die ihr eigenes Kind im Sterben begleitete.

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