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Aktuelles



Unsere „Engel ohne Flügel“ unterstützten uns im Elbe-Einkaufszentrum

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Da waren sie wieder, unsere beiden Botschafter: Moderator Carlo von Tiedemann und Schauspielerin und Sängerin Dominique Siassia reisten an, um uns am letzten Oktoberwochenende im Rahmen der Hamburger Hospizwoche zur Seite zu stehen.
Im Elbe-Einkaufszentrum halfen sie nicht nur den kleinen Besuchern dabei, unter dem Motto der Sternenbrücke Bild78 „Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben“, eigene Leinenbeutel zu gestalten: Fleißig schrieben sie auch Autogramme, sprachen mit Passanten der Passage und ließen sich mit ihnen fotografieren. Wir danken ihnen von Herzen für ihr Engagement und wünschen uns, dass beide auch im nächsten Jahr weiterhin so eng an unserer Seite sind. Nur durch Menschen wie sie, ist unsere Arbeit überhaupt möglich.


Ute Nerges erste Lesung

Bild72 Am Montag, den 19. September 2011, las
Ute Nerge im Rahmen des Harbour Front Literaturfestival das erste Mal aus ihrem kürzlich erschienenen BRIGITTE-Edition-Buch „Ein Regenbogen zu den Sternen“.
Die Initiatoren des Festivals organisierten
in der Christianskirche Ottensen eigens eine Benefizlesung zu Gunsten der Sternenbrücke.

Bild72 TV-Journalistin Inka Schneider – bekannt durch Formate wie das NDR-Medienmagazin „ZAPP“ und der NDR-Talksendung „DAS!“ – führte mit viel Empathie und einer guten Prise Humor durch den Abend. Zwischen den vier Lese-Sequenzen stellte die 44-jährige Mo-
deratorin an Ute Nerge viele Fragen zu ihrem privaten und beruflichen Lebensweg. Unter anderem wollte sie von ihr wissen, wie es sich anfühlt ein Buch zu schreiben, und natürlich mehr über die Arbeit im Kinder-Hospiz Sternenbrücke.

Bild72 Neben den BRIGITTE-Redakteurinnen Claudia Münster (stellv. Chefredakteurin) und Silke Baumgarten kamen Britta Hansen vom Diana Verlag und über 60 Gäste in die ba-
rocke Kirche. Sie alle lauschten den Dialogen und Lesepassagen begeistert und nutzten im Anschluss an die Veranstaltung die Chance mit Ute Nerge ins Gespräch zu kommen oder sich ein Buch signieren zu lassen.

Wenn auch Sie neugierig geworden sind: Hier können
Sie mehr über das Buch „Ein Regenbogen zu den Sternen“ erfahren.


Die Sternenbrücke ist nun auch mobil

Rasanter Start: Am Freitag, den 29. Juli 2011 wurde der Ambulante Kinder-Hospiz Pflegedienst Sternenbrücke mit vielen Gästen, Musik und prominentem Besuch eröffnet.

Bild68Knapp 150 Gäste wollten den Startschuß unseres ambulanten Kinder-Hospiz Pflegedienstes live miterleben und kamen
am Freitag, den 29. Juli zu uns in den Sandmoorweg. Die neuen blauen Autos des ambulanten Pflegedienstes wiesen den Weg in ein bunt geschmücktes Festzelt. Hier gab es Erdbeerbowle und ein geselliges Miteinander von Festgästen, betroffenen Kindern und Familien sowie haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen.

Bild68Nach der Eröffnungsrede durch Dr. Isabella Vértes-Schütter, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Kinder-Hospiz Sternenbrücke, hielt Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks, Präses der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, eine ergreifende Festrede. Sie würdigte darin, dass die Sternenbrücke – als erstes stationäres Kinderhospiz bundesweit – Familien mit lebensbegrenzt erkrankten Kindern nun auch in der Häuslichkeit professionell unterstützen kann. „Hamburg kann stolz sein auf das Kinder-Hospiz Sternenbrücke“.

Bild68Anschließend berichtete Initiatorin und Hospizleitung Ute Nerge von den Beweg-
gründen neben der stationären Hilfe betroffene Familien auch ambulant umfassend zu begleiten: Die Erfahrungen
aus den vergangenen acht Jahren seit der Eröffnung des Kinder-Hospiz Sternenbrücke haben gezeigt, dass oft sehr kurzfristig Situationen in der Häuslichkeit auftreten können, bei denen betroffene Familien Hilfe benötigen.

Bild68Der Wunsch, Familien mit unheilbar erkrankten Kindern neben der Entlastungspflege und der Begleitung am Lebensende auch Zuhause bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen, wird nun für junge Menschen (bis 27 Jahre) aus dem Großraum Hamburg Wirklichkeit. Ab dem Zeitpunkt der Diagnosestellung bietet der Ambulante Kinder-Hospiz Pflegedienst ihnen und ihren Angehörigen eine professionelle und umfassende Begleitung in der Häuslichkeit an. Darüber hinaus ist die Unterstützung im Notfall durch das Kinder-Hospiz Sternenbrücke gesichert.

Bild68Das Team, das den ambulanten Dienst „ins Rollen bringen wird“, wurde von Ute Nerge auf die Bühne gebeten und vorgestellt. Zu-
dem erklärte sie, dass die Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflegekräfte durch ein Personalrotationssystem zukünftig sowohl im Kinderhospiz selbst als auch im Rahmen ihrer ambulanten Einsätze die Familien begleiten werden. So kann zwischen ihnen und den betroffenen Kindern, Geschwistern und Eltern ein Vertrauensverhältnis wachsen. Mit auf der Bühne war auch Pflegedienstleitung Astrid Schauland. Sie erklärte den interessierten Gästen mit Freude, wie das Team der Fachpflegekräfte durch Sozialpädagogen, Trauerbegleiter und Familientherapeuten sowie Ärzte, Schmerztherapeuten, Physiotherapeuten und später auch ehrenamtliche HelferInnen ergänzt wird.

Bild68Im Anschluss an die Reden begeisterte der Leviticus Gospel Choir das Publikum mit drei wundervollen Songs. Ob „Chasing after you“, „Rescue me“ oder „If I tell god“ – die großen und kleinen Gäste sangen und klatschen begeistert mit.

Kameramann Tony Tonagel von "Freiraumfilm" hat diesen Tag festgehalten:

Weitere Informationen zum Ambulanten Kinder-Hospiz Pflegedienst Sternenbrücke gibt es hier.

Für die Fotos danken wir den Orendt Studios.


Die Sternenbrücke feierte achten Geburtstag

Am 17. Mai 2011 war es wieder soweit:
Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke feierte Geburtstag!

Bild65 Vor acht Jahren wurde das Haus in Rissen eröffnet. Darauf stieß Hospizleitung Ute Nerge gemeinsam mit vielen haupt- und ehrenamt-lichen MitarbeiterInnen sowie einigen Familien, die am Ehrentag zu Gast in der Sternenbrücke waren, im Kaminzimmer an.

Bild65 Im Anschluss an eine Rede an das ganze Team, in der Ute Nerge nicht nur dankbar
über die vergangenen Jahre, sondern auch
über weitere Pläne der Sternenbrücke sprach, wurde der Geburtstagskuchen – eine große Erdbeertorte mit einer „sahnigen 8“ – verteilt.


Bild65 Und bevor es sich alle schmecken ließen, überreichte Trauerbegleiter Uwe Sanneck
noch einen großen Blumenstrauß an
Ute Nerge. Sehr herzlich bedankte er
sich damit im Namen aller MitarbeiterInnen
für ihren unermüdlichen Einsatz.



Impressionen vom diesjährigen “Tag der offenen Tür”

Immer am 1. Mai öffnen wir unsere Türen und auch in 2011 kamen – zu unserer großen Freude – wieder viele Gäste zu uns nach Rissen um sich die Sternenbrücke anzuschauen, Informationen zur Kinderhospizarbeit zu bekommen und einen schönen Tag mit Spiel, Spaß und kulinarischen Genüssen in unserem Garten zu erleben.

Bild64Rund 4.000 Gäste kamen dieses Jahr, um die Sternenbrücke zu besichtigen. Sie konnten sich alle Räume der Sternenbrücke anschauen und von unseren haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen erklären lassen. Im Abschieds-bereich – dem „Raum der Stille“ und den „Abschiedsraum“ – gab es zudem Führungen durch Stiftungsvorsitzende Isabella Vértes-Schütter, Hospizleiterin Ute Nerge sowie die Trauerbegleiter Uwe Sanneck und Hartmut Ast.

Bild64Neben den Räumen des Kinderhospizes gab es ein buntes Programm für die ganze Familie zu entdecken: Am Eingang begrüßte Ballon-Künstler Sabbatino die Besucher und Freunde des Hauses. Er zauberte Phantastisches aus Luftballons und begeisterte damit Groß und Klein. Ebenfalls für Begeisterung sorgte der Spielmannszug Geversdorf, der den Tag mit Pauken und Trompeten – zunächst bei einem Rundgang um das Haus und dann auf der Bühne eröffnete. Hier wurde durch Hospizleiterin Ute Nerge und Geschäftsführer Peer Gent auch eine große Torte zum achten Geburtstag der Sternenbrücke angeschnitten und zahlreiche Gäste wie der HSV- und Nationalspieler Dennis Aogo begrüßt.


Bild64Fußball-Nationalspieler Dennis Aogo übergab zusammen mit Dr. Volker Weintritt, Leiter
des Standortes Brunsbüttel der Bayer MaterialScience AG und Reinhard Kuhne, Vizepräsident des Hamburger Fußssball-Verbandes im Namen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Bayer AG eine „Kinderträume“-Torwand und einen Gutschein für behindertengerechte Sitz- und Kuschelmöbel. Die Torwand wurde durch den Fußball-Star „eingeschossen“ bevor er kleinen und großen Fans geduldig Autogrammwünsche erfüllte.

Bild64Auf der Bühne ging es nicht nur sportlich, sondern auch akrobatisch und musikalisch zu: Der Schulcircus PampelMuse e.V. des Magaretha-Rothe-Gymnasiums zeigte sein Können und das Ensemble der Hamburg School of Entertainment sorgte beim Publikum mit seinem Abba-Medley für begeistertes Mitsingen.

Bild64Für Stärkung zwischen den Showeinlagen sorgten kulinarische Genüsse beispielsweise vom Sternekoch Wehmann vom „Landhaus
Scherrer“. Im Garten gab es allerlei zu entdecken: Abwechslungsreiche Spiele, Tombola, Glücksrad und ein Besuch von Orange "Charity" Gunner, aber auch Kunsthandwerk und Bastelaktionen.

Bild64Entspannung vom Trubel gab es im „Wellness-Bereich“ vor dem Haus. Hier konnten sich die BesucherInnen massieren lassen oder an einer Typberatung teilnehmen, während die kleinen Gäste bunte Figuren ins Gesicht gemalt oder – von ausgebildeten Friseuren – einen neuen Haarschnitt bekamen.

Bild64Der Andrang zum Tag der offenen Tür war auch im achten Jahr groß. Wir freuen uns, dass so viele Gäste der Einladung gefolgt sind und danken zudem allen Unterstützern und KünstlerInnen. Der Erlös sämtlicher Aktionen, Speisen und Getränke floss komplett dem Kinderhospiz zu – wir danken von Herzen!


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